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Mein Heimatort Berlin-Bohnsdorf
Geschichten & Bilder
Die erste Erwähnung des Ortes im Landbuch Kaiser Karls IV. anlässlich eines Besitzerwechsels um 1375 lässt eine Ortsgründung vor Ende des 13. Jahrhunderts vermuten. Bei Niederschrift des Landbuches gehörte das Dorf dem Berliner Lehnsbürger Hans von Aken. Die Dorfherrschaft wechselte in den folgenden Jahrzehnten häufig.
Im historischen Ortskern wurde ab 1755 statt der zwischen 1375 und 1449 erbauten Kirche ein Neubau errichtet, der bis in die heutige Zeit vielerlei Veränderungen erfuhr. Im Ersten Weltkrieg im Jahr 1917 wurde die größere der beiden Bronzeglocken und die zinnernen Orgelpfeifen zu Kriegszwecken entfernt und eingeschmolzen. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Messingkronleuchter ebenfalls eingeschmolzen. Aber die Kirche am Dorfplatz selbst überdauerte die beiden Weltkriege. Als einziger barocker Sakralbau der Region neben der Sophienkirche in Berlin-Mitte und dem Kloster Neuzelle stellt sie ein besonderes Kleinod des Denkmalschutzes dar. Auch der Dorfplatz selbst steht unter Denkmalschutz.
 
Bemerkenswert sind um 1885 gebaute Höfe mit Scheune, Stallungen und Taubenhaus

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